Kirchliche Trauung

in der evangelischen Kirchengemeinde Königsbronn

Schön, dass Sie Ihre Beziehung bewusst unter den Segen Gottes stellen wollen. Nach evangelischem Verständnis ist der Traugottesdienst ein Segensgottesdienst: Wir danken Gott, dass er Sie zusammengeführt hat und bitten ihn um seinen Segen für Ihre Ehe.

Bei wem müssen wir die kirchliche Trauung anmelden?

Die erste Anlaufstelle für Sie ist das Pfarrbüro. Hier wird das Terminbuch geführt und abgeklärt, ob Ihr Wunschtermin verfügbar ist. In der Woche vor Ostern und am Sonntagnachmittag sind keine Trauungen möglich. Auch wenn Sie für Ihre Feier nach der kirchlichen Trauung unser Evangelisches Gemeindehaus mieten möchten, erhalten Sie hierzu Informationen im Pfarrbüro.

 

Welche(r) Pfarrer(in) ist für uns zuständig?

Für Brautpaare, die in Königsbronn, Ochsenberg und Itzelberg wohnen, ist das Pfarramt und der Pfarrer in Königsbronn zuständig; die Trauung findet dann in der Regel in der Klosterkirche oder der Johanneskirche statt. Für Brautpaare, die in Zang wohnen, ist das Pfarramt und die Pfarrerin in Zang zuständig; die Trauung findet dann in der Regel in der Zanger Dorfkirche statt. Bei auswärtigen Paaren, bei denen keiner der beiden Brautleute in Königsbronn wohnt oder gewohnt hat, bitten wir Sie, den Pfarrer oder die Pfarrerin selbst mitzubringen. Auswärtige Pfarrer müssen in der Regel einer Kirche der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) angehören. Die meisten christlichen Kirchen in Württemberg gehören der ACK an.

 

In welcher Kirche ist eine Trauung möglich?

Eine kirchliche Trauung ist sowohl in der Klosterkirche in Königsbronn (ca. 300 Sitzplätze) als auch in der Johanneskirche in Ochsenberg (ca. 120 Sitzplätze) möglich.

Was kostet eine Trauung?

Ist einer der Brautleute Mitglied unserer Kirchengemeinde oder war in der früheren Zeit bei uns Mitglied und ist dann weggezogen, so ist der Traugottesdienst für Sie kostenlos. Bei auswärtigen Paaren erheben wir für Gebühr von 200 €. Darin sind bereits die Kosten für den Mesnerdienst enthalten.

Wer fragt und bezahlt den Organisten?

Für Kirchenmitglieder aus unserer eigenen Gemeinde übernimmt unsere Kirchengemeinde die Anfrage und das Honorar. Auswärtige Paare fragen ihren Organisten selbst an und vereinbaren mit ihm das Honorar und die Bezahlung direkt. Die Adressen unserer Organisten können Sie im Pfarramt erhalten.

Wann und wo findet das Traugespräch mit dem/r Pfarrer/in statt?

Das Gespräch findet in der Regel ein bis zwei Monate vor der Trauung statt. Bitte vereinbaren Sie mit dem/r Pfarrer/in einen Termin und klären Sie bitte ab, ob das Gespräch im Pfarrhaus oder bei Ihnen stattfindet. Vor dem Traugespräch sollten Sie beide sich absprechen, wie Sie sich die Gestaltung des Traugottesdienstes – wie zum Beispiel Trauspruch, Lieder, die Mitwirkung von Verwandten und Freunden oder besondere musikalische Wünsche – vorstellen.

Dürfen wir bestimmen, wofür das Opfer bei unserer Trauung verwendet wird?

Fällt keine Gebühr in Höhe von 200 € an, kommt das Opfer der Trauung unserer Kirchengemeinde zugute. Sie können aber den Verwendungszweck bestimmen. Auswärtige Paare können ihr Opfer auch anderen, ihnen nahestehenden Projekten zur Verfügung stellen. Da die Auszahlung des Opfers über unsere Kirchenpflege erfolgt, benötigen wir vorab die Anschrift und die Bankverbindung des Projektes.

Nur einer von uns ist Mitglied in der evangelischen Kirche. Können wir uns kirchlich trauen lassen?

Gehört einer der Ehepartner der evangelischen Kirche an, ist das möglich. Ist der andere Ehepartner Mitglied einer anderen christlichen Kirche, kann an der evangelischen Trauung auch ein/e Pfarrer/in der anderen christlichen Kirche mitwirken.

Wie ist es mit dem Blumenschmuck?

Besonderer Blumenschmuck ist in der Kirche gerne möglich. Alles, was über den bereits vorhandenen Blumenschmuck hinausgeht, müssen Sie jedoch selbst beauftragen und bezahlen.
Der Blumenschmuck bleibt nach der Trauung in der Kirche und erfreut am darauffolgenden Sonntag die Gemeinde im Gottesdienst.
Vom Streuen von echten Blüten und Blumen in der Kirche bitten wir Sie, Abstand zu nehmen. Auf dem Steinfußboden unserer Kirche und der Schmutzfangmatte hinterlassen Blüten und Blumen bleibende Spuren und der Aufwand für die Reinigung ist hoch. Sollten Sie dennoch echte Blüten in der Kirche streuen, werden Ihnen Reinigungskosten mit 100 € in Rechnung gestellt. Außerhalb der Kirche ist es genau anders herum. Hier sind echte Blüten und Blumen sinnvoll, von Kunstblumen sollte man hier aber absehen.
Bitte informieren Sie auch unsere Mesnerinnen, wie Sie es mit dem Blumenschmuck halten möchten. Auch bei anderen Fragen hinsichtlich des Kirchenraumes können Sie sich an sie wenden. 


Wie ist es mit dem Fotografieren?

Nach dem Gottesdienst können Sie in der Kirche gerne fotografieren. Im Gottesdienst selber kann das Fotografieren oder Filmen die Andacht des Gottesdienstes stören. Erlaubt ist das Fotografieren in der Kirche während des Einzugs und des Auszugs des Brautpaares. Auch eine Fotopause nach dem Ringwechsel ist möglich. Weitergehende Ausnahmen müssen zwischen dem Pfarrer und dem Fotografen abgesprochen werden.

 

Wann können wir die Kirche besichtigen?

Das einfachste ist, wenn Sie einmal einen Gottesdienst sonntags in unseren Kirchen besuchen. Nach dem Gottesdienst können Sie sich gerne in der Kirche umschauen. In der Sommerzeit (Ostersonntag bis Erntedank) ist die Klosterkirche bei schönem Wetter sonntags bis ca. 18 Uhr geöffnet. In der Zeit vom 7. Januar bis zum Freitag vor Palmsonntag ist unsere Kirche geschlossen. In dieser Zeit finden die Gottesdienste im Evangelischen Gemeindehaus statt.

Die Johanneskirche in Ochsenberg ist nur während der Gottesdienste geöffnet.

Und hier noch ein letzter Tipp

Am Sonntag vor der kirchlichen Trauung werden die Brautleute und die Trauung am Ende des Gemeindegottesdienstes bekanntgegeben und für sie um Gottes Segen gebeten. Es ist ein schöner Brauch, dass die Brautleute an diesem Gottesdienst teilnehmen.