Beerdigung

in der evangelischen Kirchengemeinde Königsbronn

Wenn Sie in einem Todesfall überrascht werden und als Angehöriger für alles Nötige sorgen müssen, dann ist es sinnvoll, zunächst die nachfolgenden Personen zu benachrichtigen:

  • ­einen Verwandten oder eine/n Freund/in, der Ihnen jetzt in diesen schwierigen Stunden beistehen kann.
  • ­den Hausarzt des Verstorbenen, falls der Todesfall daheim geschehen ist. Er stellt den Tod fest und stellt die Bescheinigung aus, die der Bestatter benötigt.
  • ­den Bestatter. Falls Sie keinen Bestatter kennen, den Sie beauftragen wollen, können Sie notfalls auch den Hausarzt oder den Pfarrer fragen, wer der ortsübliche Bestatter ist, an den man sich wenden kann. Der Bestatter kümmert sich um alles weitere, auch um die Benachrichtigung der zuständigen Behörde und des zuständigen Pfarrers und er beauftragt auch einen Organisten für die Beerdigungsfeier.
  • ­Sie können auch gerne selbst mit dem zuständigen Pfarrer Kontakt aufnehmen. Er ist ebenfalls gerne für Sie da.

Ist eine Aussegnung des Verstorbenen möglich?

Stirbt jemand zu Hause, kann er/sie noch bis zu 36 Stunden dort bleiben, bis ein Bestatter den Verstorbenen überführen muss. In dieser Zeit kann man bewusst Abschied nehmen, zum Beispiel mit einer Aussegnung durch den örtlichen Pfarrer im Kreis der nächsten Angehörigen. Im Krankenhaus ist eine Aussegnung auch durch den Krankenhauspfarrer möglich.

Wann ist eine Beerdigungsfeier möglich?

Dies klärt der Bestatter mit der Friedhofsverwaltung und dem zuständigen Pfarrer ab. Wünsche der Angehörigen werden nach Möglichkeit berücksichtigt.

Kann man den Pfarrer auch vor dem Tod benachrichtigen?

Besteht bei Krankheit, dem nahenden Tod oder aus einem anderen Grund der Wunsch nach einem Pfarrer, so kommt der evangelische Pfarrer gerne zu Ihnen nach Hause. Auch eine kleine Abendmahlsfeier ist möglich. Das Sakrament des Heiligen Abendmahles gibt uns die Gewissheit, dass Christus in uns und bei uns ist, was auch kommen mag

Welche Formen einer Beerdigungsfeier gibt es?

Auf dem Friedhof in Itzelberg sind drei Formen der Bestattung möglich:

  • Erdbestattung: Der Trauergottesdienst findet in der Aussegnungshalle statt. Anschließend wird der Sarg mit dem Verstorbenen auf dem Friedhof in das Grab gelegt
  • Aussegnungsfeier zur Feuerbestattung: Auch hier findet der Trauergottesdienst mit dem Sarg in der Aussegnungshalle statt. In Königsbronn bleibt der Sarg in der Regel in der Aussegnungshalle stehen. Das heißt, man kann sich am Ende des Gottesdienstes am Sarg von dem Verstorbenen verabschieden. Wenn die Trauergemeinde den Friedhof verlassen hat, wird der Sarg mit dem Verstorbenen weggefahren. Wenn die Urne mit der Asche des Verstorbenen beim Bestatter wieder ist, kann ein Termin für die Urnenbeisetzung vereinbart werden. Wenn Sie es wünschen, wird die Urnenbeisetzung von dem zuständigen Pfarrer begleitet.
  • ­Urnenbestattung: Der Trauergottesdienst findet hier in der Aussegnungshalle mit der Urne statt. Anschließend wird die Urne im Friedhof beigesetzt.

Was kostet eine Beerdigungsfeier?

Der Dienst des Pfarrers ist kostenlos. Den Organisten bezahlen Sie über den Bestatter. Über alles Weitere informiert sie der Bestatter.